Beispiele für Lokalisierung im Übersetzungsbereich


Beispiele für Lokalisierung im Übersetzungsbereich

Die Lokalisierung steht für uns im Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Sie sorgt dafür, dass Ihren Markenwerten in Ihrer Kommunikation ebenso Rechnung getragen wird wie kulturellen Unterschieden, und dass die beabsichtigte Botschaft im Rahmen der Übersetzung nicht verloren geht.

Lokalisierung ist schlicht und einfach der Vorgang, bei dem ein für Region A verfasster Text auf die speziellen Anforderungen für Region B abgestimmt wird.

Obwohl das Konzept auf den ersten Blick einfach erscheint, kann es für jemanden, der mit der Materie nicht vertraut ist, durchaus komplex sein. Sehen wir uns also einmal an, was Lokalisierung konkret für einen Text bedeutet, indem wir die Unterschiede zwischen zwei Ländern untersuchen, in denen beiden Englisch gesprochen wird.

Britisches und amerikanisches Englisch im Vergleich

WORTWAHL

Englisch ist, wie bekannt, eine der am weitesten verbreiteten Sprachen der Welt. Allerdings haben bestimmte Wörter in den USA und Großbritannien – den beiden führenden englischsprachigen Ländern – nach wie vor eine unterschiedliche Bedeutung. Hosen werden in den USA beispielsweise als „pants“ bezeichnet, während man in Großbritannien den Begriff „trousers“ verwendet. In Großbritannien ist „pants“ gleichbedeutend mit (Herren)unterhosen. Hier einige weitere gängige Beispiele:

  • Jumper: Für die Briten ein Kleidungsstück (Pullover), für Amerikaner hingegen eine Person, die kurz davor steht, sich von einem Gebäude zu stürzen! (Das amerikanische Wort für besagte Oberbekleidung lautet „sweater“). Als „jumper“ würde man in den USA unter Umständen auch das bezeichnen, was man in Großbritannien „pinafore dress“ nennt – zu Deutsch: ein Trägerkleid.
  • „Trainer“: In Großbritannien ein Sportschuh. Die Amerikaner verwenden für einen solchen das Wort „sneaker“.
  • „Chips“: das britische Wort für Fritten ( die in den USA als „fries“  bezeichnet werden). Das Wort „chips“  wird in Amerika hingegen mit der gleichen Bedeutung verwendet wie in Deutschland (während die salzigen Kartoffelsnacks bei den Briten „crisps“ heißen).

Was bedeuten diese Unterschiede in praktischer Hinsicht? Zum Einen, dass die Wortwahl den Ton eines Texts grundlegend verändern kann. Eine Werbung mit dem Slogan „As warm and comforting as a plate of chips“ würde bei Lesern in den USA auf jeden Fall eher ein Stirnrunzeln verursachen, denn Chips hätten zwar möglicherweise etwas Behagliches für sie (und wären daher „comforting“ ), doch würden sie diese keinesfalls warm verzehren.

SCHREIBWEISE

Neben der Wortwahl unterscheidet sich im amerikanischen und britischen Sprachraum auch die Orthografie. Die amerikanische Schreibweise orientiert sich stärker an der Phonetik (z. B. „center“ anstelle des britischen „centre“ oder „meter“ anstatt von „metre“) und verzichtet häufig auf Buchstaben, die als überflüssig angesehen werden (wie beispielsweise bei „traveler“ und „reveler“ anstatt des britischen „traveller“ und „reveller“). Auch in dieser Hinsicht liegt die praktische Bedeutung der Lokalisierung auf der Hand: Ein Text, der nicht von der korrekten Schreibweise Gebrauch macht, vermittelt den Eindruck mangelnder Kompetenz. Und so möchte sich selbstverständlich kein Unternehmen präsentieren. Theoretisch möglicherweise geringfügige Unterschiede, die in der Praxis jedoch erheblich ins Gewicht fallen können. Und Unterschiede, die Muttersprachlern beider Länder natürlich auffallen.

VERWENDUNG VON ZEITFORMEN

Der Unterschied ist relativ einfach: Ereignisse der jüngeren Vergangenheit werden in Großbritannien im Perfekt geschildert: „I’ve just arrived home“ (Ich bin gerade heimgekommen). In den USA hingegen verwendet man in letzter Zeit eher das Präteritum: „I just arrived home“. Das gleiche Prinzip gilt auch für Fragen wie „Did you do your homework yet? “ anstatt des britischen „Have you done your homework yet?“ (Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht?). Werden derartige Unterschiede bei der Verwendung der Tempi nicht berücksichtigt, so besteht auch hier die Gefahr, dass der Text einerseits keinen besonders professionellen Eindruck vermittelt und andererseits irreführend sein könnte. Selbst Leser, die nicht unbedingt wissen, aus welchem Grund ihnen die Formulierung falsch erscheint, werden dennoch bemerken, dass etwas nicht stimmt.

Ein weiterer Unterschied zwischen britischem und amerikanischem Englisch, der vor allem Grammatikspezialisten interessieren wird, ist die Verwendung des Konditionals „would”. Die Briten bilden die so genannten „If-Sätze“ mit dem Plusquamperfekt, gefolgt vom Konditional Perfekt. Beispielsweise: „If I had seen the film, I would have liked it”. (Hätte ich den Film gesehen, hätte er mir gefallen.) Die Amerikaner würden den Satz dagegen folgendermaßen formulieren: „If I would have seen the film, I would have liked it”. Für amerikanische Ohren klingt die britische Formulierung äußerst ungewohnt – und umgekehrt.

Neben dem Englischen gibt es eine ganze Reihe weiterer Sprachen, die in mehreren Ländern gesprochen werden, darunter:

  • Französisch
  • Arabisch
  • Spanisch
  • Portugiesisch
  • Russisch
  • Italienisch
  • Deutsch

Unternehmen, die die Übersetzung von Dokumenten in Betracht ziehen, sollten das Thema Lokalisierung daher unbedingt ernst nehmen. Lokalisierung gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe in deren Sprache anzusprechen – auf eine Weise, die die Gegebenheiten der betreffenden Region oder des betreffenden Landes berücksichtigt. Warum setzen Sie sich nicht einfach gleich telefonisch mit The Language Factory in Verbindung, um zu erfahren, wie unsere Fachübersetzer Ihnen mit ihrem lokalen Knowhow behilflich sein können?

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